Apple streicht Intel-Macs aus Kompatibilitätslisten für Magic Mouse und Trackpad

Apple führt bei seinen aktuellen Eingabegeräten nur noch Macs mit eigenen Prozessoren als kompatibel auf. Ein unmittelbares Ende der Nutzbarkeit lässt sich daraus allerdings nicht ableiten. Bei den Systemvoraussetzungen bleiben Fragen offen.

Apples Abschied von der Intel-Plattform erreicht das Zubehör: In den Kompatibilitätslisten für die aktuellen USB-C-Modelle von Magic Mouse und Magic Trackpad fehlen inzwischen Macs mit Intel-Prozessor. Aufgeführt werden ausschließlich Rechner mit Apple Silicon. Auf die Änderung machte unter anderem das Fachmagazin Mac Life aufmerksam.

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Für Besitzer älterer Macs bedeutet das zunächst vor allem Unsicherheit. Dass Apple einen Rechner nicht mehr ausdrücklich als kompatibel nennt, belegt noch keine technische Sperre. Aus der geänderten Auflistung allein lässt sich deshalb nicht schließen, dass bereits genutzte Mäuse und Trackpads ihren Dienst einstellen oder neu gekaufte Exemplare grundsätzlich nicht funktionieren.

Hinzu kommt eine Unstimmigkeit in Apples Dokumentation: Als Systemvoraussetzung nennt der Hersteller weiterhin einen Mac mit macOS 15.1 oder neuer. Eine ausdrückliche Beschränkung auf einen M-Prozessor fehlt an dieser Stelle. Das geht aus den technischen Daten von Magic Mouse und Magic Trackpad hervor. Betriebssystemanforderungen und Modelllisten vermitteln damit kein eindeutiges Bild.

Die Änderung betrifft die aktuellen Zubehörgenerationen mit USB-C-Anschluss, die Apple 2024 eingeführt hat. Eine pauschale Aussage über sämtliche älteren Ausführungen von Magic Mouse und Magic Trackpad lässt sich daraus ebenfalls nicht ableiten.

Für Nutzer von Intel-Macs fügt sich die Entwicklung dennoch in den schrittweisen Rückzug Apples aus der Plattform ein. Bei der weiteren Nutzung müssen sie zunehmend zwischen mehreren Fragen unterscheiden: Welche macOS-Version unterstützt ihren Rechner noch, welche Anwendungen erhalten weiterhin Updates und welches Zubehör führt Apple ausdrücklich als kompatibel?

Linux kann für manche ältere Geräte eine Möglichkeit sein, ihre Nutzungsdauer zu verlängern. Ob sich ein Wechsel lohnt, hängt jedoch vom konkreten Mac, der Unterstützung seiner Hardware und den benötigten Programmen ab. Auch die Funktion von Gesten und anderen Besonderheiten der Apple-Eingabegeräte müsste jeweils geprüft werden.

Vorerst ist die Aussagekraft der gestrichenen Einträge begrenzt: Apple nennt Intel-Macs bei den aktuellen Eingabegeräten nicht mehr als kompatible Modelle. Welche praktischen Folgen das hat, bleibt angesichts der weiterhin allgemein gehaltenen Systemvoraussetzungen offen.

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Sladjan Lazic

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