Als ich im Februar 2017 meinen ersten Blog launchte, war ich sehr motiviert und hocherfreut. Ich hatte mein eigenes Online-Projekt gestartet auf dem ich regelmäßig meine Ideen, meine Kreativität und Tipps rund um Bewerbungen und Arbeit veröffentlichte. Einen eigenen Blog ins Internet zu veröffentlichen war sowohl damals auch heute im Grunde kinderleicht und auch damals im Jahr 2017 gab es zig Blogs zu verschiedenen Themen. Private Blogs, Unternehmens-Blogs oder Corporate-Blogs, Blogs, in denen Menschen ihre ganz privaten Gedanken mit der Welt teilten und die als eine Art digitale Tagebücher dienten. Manche große Blogs verdienten Geld, viele verdienten sehr kleine Summen oder gar nichts. Wobei es bei Bloggen nicht um das Geld gehen sollte, oder? Oder etwa doch? In diesem Blogartikel zeige ich exklusive Einblicke in meine Anfangstage als Blogger vor neun Jahren. Wie das Ganze begann, was ich erlebt und gelernt habe, was aus meinem damaligen Blog geworden ist und was ich für die Zukunft plane. Begeben wir uns auf die Reise.

Leidenschaft fürs Schreiben, aber keinen Plan
Seit der frühen Jugend habe ich immer etwas geschrieben. Oft waren es meine Gedanken, Beobachtungen, Notizen zum aktuellen Geschehen aus dem Leben und der Gesellschaft, manchmal kleine Geschichten. Diese frühen Notizen habe ich in verschiedene Hefte und Blöcke, manchmal auch auf lose Papierblätter verfasst. Manchmal habe ich mit dem Kugelschreiber, mal mit einem Bleistift und oft mit dem Filzstift geschrieben. Ja, man kann sagen, das Schreiben lag mir, ich habe gerne geschrieben und es war für mich immer eine Art, mich auszudrücken. Das Schreiben war für mich der Ausdruck meiner Kreativität.
Parallel zum Schreiben habe ich sehr früh viel gelesen und reihenweise Bücher verschlungen. Es waren zwei Prozesse, die sich ergänzt haben. Die Texte von damals habe ich aber nicht geordnet oder aufgehoben. Ich habe oft mehrere Seiten oder ein ganzes Heft vollgeschrieben, eine Zeit lang aufbewahrt und irgendwann entsorgt. Vielleicht lag es daran, dass ich keine Verwendung für die Texte hatte. Oder dass ich den spontan aufgeschriebenen Gedanken keine hohe Priorität beigemessen habe. Wie auch immer, das Schreiben war immer spontan und nicht strukturiert.
Ab dem Jahr 2000 begann ich im Wachgewerbe zu arbeiten. Ab dieser Zeit hatte ich in der Arbeit einen regelmäßigen Zugang zu einem Personal Computer und zum Internet. Ich fing damit an, Texte in einem Word-Dokument einzutippen und diese auf Diskette zu speichern. Später speicherte ich diese auf eine Compact Disc. So langsam begann für mich die Digitalisierung, aber noch hatte ich keinen eigenen Rechner. Ab Ende 2004 war es dann endlich so weit, ich kaufte mir meinen eigenen Laptop. Jetzt hatte ich die Freiheit, zu Hause ins Internet zu gehen und mit dem Rechner zu arbeiten. Ich musste nicht immer darauf warten, bis ich in der Arbeit etwas am Rechner erledigen konnte.
Die Zeit ab dem Jahr 2005 nenne ich für mich das goldene Computer- und Informationszeitalter. Durch den Internetzugang hatte ich den Zugang zum Wissen der Welt und konnte mein Wissen erweitern, mich weiterbilden und weiterentwickeln. In dieser Zeit begann ich mit dem Webdesign und dem Erstellen von Websites. Ab 2007 hatte ich erste kleine Webprojekte gebaut, es waren schlichte Websites, die ich mit HTML erstellt habe. Meine erste Website ist immer noch online.
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Erstes Mikroblogging ab 2009
Ab 2008/2009 habe ich auch mit CSS gearbeitet und habe meine erste Website mit HTML und CSS gebaut und veröffentlicht. Diese Website ist auch heute als meine persönliche Referenzsite unter der gleichen Domain online. In dieser Zeit entstanden meine ersten Texte, die ich dauerhaft gespeichert und aufbewahrt habe. Ich habe viel über meine Arbeit im Bewachungsgewerbe geschrieben, aber auch über HTML, Webdesign und die Zukunft im Wachgewerbe. Viele dieser Texte habe ich später als Grundlage für die ersten Blogartikel auf meinem ersten Blog übernommen. Die Artikelreihe „Meine Arbeit als Security I-III“ zählt dazu. Es handelt sich um eine Artikelreihe, die aus meinen alten Texten aus 2009 hervorgegangen ist und im Jahr 2017 nach sorgfältiger Überarbeitung auf meinem ersten Blog veröffentlicht wurde.
Nachdem ich den Blog endgültig aufgegeben und alle meine Websites neu ausgerichtet habe, ist diese Artikelreihe sowie viele andere relevante Texte ab 2026 im Werkschutzportal-Blog aufgegangen. Zurück aber ins Jahr 2009. Damals habe ich diese ersten Texte auf meiner ersten persönlichen Website veröffentlicht. Da die Website nicht mit einem Content-Management-System, sondern als einfache HTML-Website erstellt wurde, habe ich für jeden neuen Blogartikel ein neues HTML-Dokument erstellt.
Das war mein erstes Mikroblogging.
Der erste Blog Karriereboss geht online
Die Jahre sind vergangen und ich habe immer mehr geschrieben und mich so kreativ betätigt. Im Jahr 2013 wollte ich ein zwanzigseitiges Einstiegstutorial zum Thema GNU/Linux erstellen, entstanden ist ein Tutorial mit fast 100 Seiten. Dieses Tutorial habe ich nie veröffentlicht. In diesen Jahren hatte ich bereits Pläne für eine eigene Plattform, auf der ich regelmäßig schreibe und veröffentliche. Nach wie vor hatte ich aber keinen Plan, worüber ich schreiben sollte und auf welcher Plattform ich dieses veröffentlichen sollte. Vom Geld verdienen konnte erste recht keine Rede sein.
Ab 2016 wurde die Idee mit einem eigenen Blog konkreter. Ab Herbst dieses Jahres habe ich mehrere Videos auf YouTube genau zu diesem Thema angeschaut und mir Ideen und Inspirationen geholt. In den Monaten Oktober und November habe ich mir die Grundkenntnisse in WordPress angeeignet und Ende November hatte ich meine erste WP-Installation. Zunächst wollte ich einen Blog zum Thema Bushcraft und Natur starten, aber das schien mir dann doch nicht passend. Also überlegte ich weiter, während ich mich im Hintergrund mit den technischen Aspekten rund um WordPress beschäftigte.
Es war mittlerweile Anfang 2017 und im Januar hatte ich immer noch kein Thema, worüber ich bloggen würde. Anfang Februar fand eine Messe statt, bei der es um Karrieretrends ging. An diesem Tag war ich an dieser Messe als Vorarbeiter in einer Reinigungsfirma im Einsatz. Es war mein kurzzeitiger Job in der Reinigung. Also saß ich da im Auto der Reinigungsfirma und beschloss, über Arbeit zu bloggen. Schließlich hatte ich viel aus dem Wachgewerbe zu erzählen, aber auch die drei Monate bei der Reinigungsfirma boten viel Potenzial, um es auf Papier zu bringen. Ja, das war mein Blogthema. Noch am selben Abend buchte ich die Domain karriereboss.de und erstellte eine frische WordPress-Installation.
Mit noch mäßigen WordPress-Kenntnissen begann ich den Blog zu gestalten. Ich war voller Tatendrang und wollte den Blog so schnell wie möglich launchen. Auch wenn den Blog noch niemand kannte und dieser noch irgendwo in den tiefen den World Wide Web versteckt war, wollte ich nicht mit nur einem Blogartikel online gehen. Ich wollte mindestens fünf Artikel zusammenhaben, bevor ich den Blog online stelle. Also kramte ich meine alten Texte heraus und begann, einen nach dem anderen, zu überarbeiten. In der Woche vor dem Bloglaunch bin ich extra um vier Uhr morgens aufgestanden, habe mir Kaffee gemacht und eine gute Stunde am Laptop Blogartikel vorbereitet.
Als ich die fünf Blogbeiträge fertig hatte, habe ich noch die Bilder vorbereitet und Anfang Februar 2017 ging der Blog Karriereboss online. Das war mein großer Moment, ich war unglaublich stolz. Die Zielvorgabe war, einmal pro Woche einen umfangreichen Blogartikel mit mindestens 1000 Wörtern und auf ein relevantes Keyword (Midtail- und Longtail-Keyword) zu optimieren. Nach Möglichkeit würde ich auch öfter als einmal pro Woche bloggen, aber die wöchentlichen Blogartikel waren die Basis. So begann meine Reise als Blogger.
Die Lernerfahrungen als Blogger
Sehr schnell, bereits nach zwei bis drei Wochen hatten ich die ersten Affiliate-Links in die Blogartikel eingebaut und bereits nach kurzer Zeit hatte ich die ersten kleinen Einnahmen. Es waren Centbeträge, aber es war auch der Beweis, dass es auch nach kurzer Zeit möglich ist, Einnahmen aus dem Bloggen zu erzielen. Die Richtung stimmte, so meine Devise. Ich müsste nur den Kurs behalten und weitermachen.
Wenn man mit Bloggen beginnt, wird man unweigerlich mit dem Thema SEO (Suchmaschinenoptimierung) in Kontakt kommen. Ohne Suchmaschinenoptimierung wird dein Blog im Netz nicht gefunden. So begann ich, mir Wissen über SEO anzueignen und verbrachte die nächsten Monate damit. Fleißig schrieb ich jede Woche einen hochwertigen Blogartikel und veröffentlichte diesen. Um meine Sichtbarkeit zu erhöhen, kommentierte ich bei anderen Blogs, nahm an Blogparaden teil und fütterte regelmäßig meine Social-Media-Kanäle mit meinen Blogartikeln.

Ich war in Blogger-Gruppen bei Facebook unterwegs und tauschte mich mit anderen Bloggerinnen und Bloggern aus. Schnell knüpfte ich Kontakte und nach einigen Monaten hatte ich sogar Gastbeiträge von anderen Bloggern bei mir auf dem Blog veröffentlicht. In Sachen SEO habe ich bereits erste Erfolge erzielt, einige meiner Keywords erreichten Spitzenpositionen in der SERP.

Das Jahr 2017 ging zu Ende und ich wertete das erste Jahr als Blogger aus. Ich hatte 48 Blogartikel veröffentlicht, hatte 3.858 Nutzer im gesamten Jahr auf dem Blog. Das entspricht etwa zehn Nutzern pro Tag. Am Jahresende hatte ich 50 Euro durch Affiliate-Marketing verdient. Überraschend ergab sich im Herbst ein Webdesign-Auftrag, bei dem ich eine Website für einen Kosmetikladen erstellt habe. Bei diesem Auftrag habe ich 899 Euro verdient.

Das Jahr 2017 war für mich in jeder Hinsicht erfolgreich, auch wenn bei den Besucherzahlen noch viel Luft nach oben war. Im Jahr 2018 startete ich mit einem Sponsored Post im Februar. Nach einem Jahr als Blogger war ich auch für Marketing-Agenturen lukrativ genug und der erste bezahlte Blogartikel – Sponsored Post – brachte mir 160 Euro. Fleißig bloggte ich weiter und erhöhte im Sommer das Tempo, in dem ich zwei große Blogartikel pro Woche veröffentlichte und alle zwei Wochen zusätzlich einen kurzen Artikel mit maximal 500 Wörtern (Quick Tip) hochgeladen habe.
Hier hoffte ich insbesondere, die Einnahmen aus Affiliate-Marketing deutlich zu erhöhen. Parallel lief mein YouTube-Kanal seit Ende 2017 und sollte den Blog zusätzlich unterstützen, aber dort war die Themenausrichtung sehr breit gestreut und die Wirkung auf den Blog war sehr gering. Im Laufe des Jahres 2018 verdiente ich an der Veröffentlichung von mehreren Sponsored Posts weitere 500 Euro. Zusätzlich verdiente ich etwas nebenbei auf Blogging-Plattformen in dem ich Blogartikel für Kunden aus der Wirtschaft geschrieben habe. Dieser Zusatzverdienst hielt sich aber in Grenzen.
Das Jahr 2018 lief viel besser als das Vorjahr. Hatte ich 2017 noch 3.858 Nutzer pro Jahr, waren es in 2018 20.463 Nutzer, was monatlich 57 Nutzern entsprach. Die Einnahmen aus Affiliate-Marketing beliefen sich auf 100 Euro.

An dieser Stelle hätte ich mir für das Folgejahr vornehmen können, die Leistung noch mehr zu erhöhen und den Blog noch mehr auszubauen. In zwei bis drei Jahren, also bis voraussichtlich 2021 oder spätestens 2022 hätte ich die Besucherzahlen jährlich auf 50.000 oder sogar 1000.000 bringen können. Ich hätte vom Blog einen Teil meines Lebensunterhaltes bestreiten können. So einfach war die ganze Geschichte aber nicht.
Der Karriereblog Karriereboss war aus meiner Sicht nur bedingt skalierbar. Ja, ich hatte regelmäßige Besucher und Besucherzuwachs auf dem Blog. Ich bekam Backlinks, wurde also verlinkt, bekam Anfragen für Sponsored Posts und verdiente bereits Geld. Die Einnahmen aus Affiliate-Marketing waren noch bescheiden, aber mit entsprechenden Besucherzahlen hätte sich das bereinigt. Ich hätte bald ein digitales Produkt herausbringen können, z. B. ein E-Book.
Hier beginnen bereits die Probleme, auf die ich im nächsten Absatz ausführlich eingehen werde.
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Stillstand nach zwei Jahren bloggen
Nach zwei Jahren als Blogger habe ich einiges gelernt und eine Menge Erfahrung gesammelt. Eine wichtige Erkenntnis hatte mich aber besonders geprägt:
Der Blog alleine ist kein nachhaltiges Geschäftsmodell.
Man kann durchaus nur bloggen und damit Geld verdienen. Viele Reiseblogger und auch andere Bloggerinnen und Blogger machen es vor. Für mich aber ist ein Blog lediglich ein Kanal, wenn auch ein äußerst wichtiger, auf dem ich meinen Content und meine Marketingbotschaft in die Welt sende.
Der Blog alleine kann für mich aber kein Hauptbusiness sein. Ich brauche ein Produkt oder eine Dienstleistung, ab besten beides, die ich anbieten kann. Geld nur durch Werbeeinnahmen zu verdienen, wie es bei einem Blog in der Regel ist, das macht mich viel zu abhängig. Nach zwei Jahren habe ich mir überlegt, welches Produkt ich auf meinem Karriereblog anbieten könnte.
Das könnte ein E-Book über Bewerbungstipps sein. Gut. Auch ein weiteres Buch über Rhetorik und Präsentation im Job könnte eine Option sein. Ich könnte auch einen Online-Kurs über Bewerbungstipps anbieten. Und die Dienstleistung könnte eine Dienstleistung als Karriere-Coach sein.
Und spätestens hier stellte ich fest, dass das nicht meine Welt ist und dass es nicht der Weg ist, den ich gehen will. Über Bewerbungstipps zu bloggen, ja, schön und gut. Aber als Coach zu arbeiten, wobei für mich da die Erfolgsaussichten auch fraglich sind, das war definitiv nicht, was ich wollte.
Meine Welt war Webdesign und SEO. Anfang 2019 hatte ich die Online-Weiterbildung im SEO-Bereich (Zertifizierter SEM-Manager & Web-Analyst) abgeschlossen, arbeitete bereits mit WooCommerce und baute mir meine Kenntnisse und meine Expertise in den Bereichen HTML, CSS und WordPress aus. Das war meine Welt und aus diesem Grund war der Blog Karriereboss für mich nicht skalierbar.
Bereits ab Frühjahr 2019 hatte ich viel weniger auf Karriereboss gebloggt und die Domain webnumerus.de angemeldet. Mit WordPress hatte ich die erste Version dieser Website, auf der wir uns gerade befinden, veröffentlicht. Webnumerus sollte mir die Plattform bieten, meine fachliche Kompetenz präsentieren zu können.
Schauen wir uns zum Thema Bloggen aktuelle Zahlen und Daten.
Bloggen: Zahlen, Daten, Fakten
Blogs haben sich längst von einfachen Online-Tagebüchern zu vielseitigen Informationsplattformen entwickelt. Sie decken heute nahezu jedes Themengebiet ab – von Technik und Reisen über Finanzen bis hin zu Gesundheit oder Marketing. Unternehmen nutzen Blogs gezielt für Content-Marketing und Suchmaschinenoptimierung, während Privatpersonen ihre Erfahrungen, ihr Fachwissen oder persönliche Interessen mit einer breiten Öffentlichkeit teilen. Damit gehören Blogs laut Statista (Statista Research Department, 2025) auch heute noch zu den wichtigsten Formaten für den Aufbau von Reichweite und Expertise.
Eine besonders große Rolle spielt dabei WordPress. Das Content-Management-System ist weltweit Marktführer und bildet die technische Grundlage für Millionen von Websites und Blogs. Jeden Monat werden über WordPress zahlreiche neue Beiträge veröffentlicht, was die anhaltende Bedeutung des Bloggens unterstreicht. Neben WordPress existieren mit Blogger und Tumblr zwar weitere Plattformen, deren Marktanteile fallen im Vergleich jedoch deutlich geringer aus.
Laut den auf BSNESS (Wie viel verdient ein Blogger in Deutschland 2026?, 2026) veröffentlichten Daten zum Verdienst von Bloggern zeigt sich, dass die meisten Blogs keine hohen Gewinne erwirtschaften. Ein großer Teil der Blogger erzielt entweder gar keine Einnahmen oder verdient weniger als 100 Euro pro Monat. Zusammen mit den Bloggern, die keine relevanten Einkünfte erzielen, macht diese Gruppe mehr als die Hälfte aller Befragten aus. Weitere Blogger erwirtschaften monatliche Gewinne zwischen 100 und 500 Euro, während die Anzahl derjenigen mit höheren Einnahmen deutlich kleiner wird.
Die Statistik verdeutlicht, dass erfolgreiche Vollzeit-Blogger eher die Ausnahme als die Regel sind. Nur ein kleiner Anteil der Befragten erreicht monatliche Gewinne von mehreren tausend Euro. Damit widerspricht die Auswertung dem verbreiteten Eindruck, dass sich mit einem Blog automatisch hohe Einnahmen erzielen lassen. Wer langfristig mit dem Bloggen Geld verdienen möchte, benötigt in der Regel eine klare Strategie, hochwertige Inhalte, kontinuierlichen Traffic und oft mehrere Einnahmequellen wie Werbung, Affiliate-Marketing oder eigene Produkte.
Neuausrichtung ab 2026 und die Zukunft
Bis 2024 habe ich auf beiden Blogs, Karriereboss und Webnumerus, nichts veröffentlicht. Im September 2024 habe ich meine Weiterbildung zum Webdesigner abgeschlossen und begann damit, den Blog von Webnumerus Stück für Stück auf- und auszubauen. Im Frühjahr 2026 habe ich endgültig meine Blogstrategie neu ausgerichtet. Der Blog Webnumerus wird mein neuer Hauptblog sein. Hier werden Artikel zu den Themen Webdesign, HTML, CSS und WordPress veröffentlicht.

Hier biete ich mit dem Webdesign eine konkrete Dienstleistung an. Die Informationssite Werkschutzportal habe ich neu installiert und alle relevanten Blogartikel zum Thema private Sicherheit und das Bewachungsgewerbe vom Blog Karriereboss übernommen und dort veröffentlicht. Einen Teil der relevanten und guten Blogartikel von Karrierebos habe ich auch hier bei Webnumerus neu veröffentlicht. Und zu guter Letzt, Karriereboss wurde eingestampft. Der Blog hatte keine Zukunft.
So sehr mir der Schritt nicht leicht gefallen ist, immerhin war es mein erster Blog, so gerechtfertigt und wichtig war der Schritt. Die Zukunft findet jetzt hier, bei Webnumerus statt. Ich sage oft, Webnumerus ist das neue Karriereboss, nur viel besser. Hier wird sich zeigen, wohin der Weg führt. Ob ich zum reinen Webdesign-Dienstleister werde oder ob ich in Richtung Lernplattform für Webdesigner werde. Oder beides. Ich würde sagen, der Weg ist das Ziel.
Mein erster Blog und die Zukunft des Bloggens – Fazit
Mein erster Blog war weit mehr als nur eine Website. Er war der Ausgangspunkt einer Reise, auf der ich nicht nur das Bloggen, sondern auch Suchmaschinenoptimierung, Content-Marketing, Webdesign und den Aufbau einer eigenen Online-Präsenz gelernt habe. Was 2017 mit viel Begeisterung, einigen alten Texten und einer frischen WordPress-Installation begann, entwickelte sich zu einem wertvollen Lernprojekt, das mich über viele Jahre begleitet hat. Auch wenn Karriereboss letztlich nicht die Plattform wurde, auf der ich langfristig meine berufliche Zukunft aufbauen wollte, hat mir dieser Blog wichtige Erfahrungen vermittelt und den Grundstein für viele spätere Projekte gelegt. Das Bloggen bleibt weiterhin ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit – nicht als Selbstzweck, sondern als Werkzeug, um Wissen zu vermitteln, Expertise sichtbar zu machen und Menschen zu erreichen. Die Plattform hat sich verändert, die Leidenschaft für das Schreiben ist jedoch dieselbe geblieben. Und deshalb bin ich überzeugt: Das Ende meines ersten Blogs war nicht das Ende meiner Reise als Blogger, sondern der Beginn eines neuen Kapitels.
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Literaturverzeichnis
Statista Research Department (2025, 17. Dezember). Statistiken zum Thema Blogs. [abgerufen am 27.06.2026]
BSNESS (2026, 19. April). Wie viel verdient ein Blogger in Deutschland 2026? [abgerufen am 27.06.2026]
- Was ist mit meinem ersten Blog passiert? Der Rückblick und die Zukunft – 27. Juni 2026
- Support für Windows 10 wird bis 2027 verlängert – 26. Juni 2026
- Was ist SERP? Einfach erklärt – 25. Juni 2026

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