Meine SEO-Weiterbildung: Mein persönlicher Erfahrungsbericht nach drei Monaten

Im Jahr 2018 war ich seit zwei Jahren Blogger und veröffentlichte regelmäßig Blogartikel auf meinem ersten Blog. Mit HTML und CSS hatte ich schon länger Erfahrung und mit WordPress arbeitete ich seit zwei Jahren, also seit meinen Anfängen als Blogger. Der Weg als Blogger führte mich unweigerlich in die Gewässer der Suchmaschinenoptimierung, kurz SEO. Seit Anfang 2017 brachte ich mir autodidaktisch SEO bei, las viel zum Thema und probierte praktisch viele Sachen aus. Mit Erfolg. Einige meiner Midtail- und Longtail-Keywords rankten auf Spitzenpositionen und ich schaffte es mit der Zeit, die Besucherzahlen auf meinem Blog sukzessive zu erhöhen. Da ich seit geraumer Zeit über eine formelle Weiterbildung im Bereich SEO nachgedacht habe, habe ich mich für den Fernlehrgang Zertifizierter SEM-Manager & Web-Analyst bei der Webmasters Fernakademie entschieden. Was ich bei der SEO-Weiterbildung gelernt habe, darüber schreibe ich in diesem Blogartikel.

SEO-Weiterbildung Teil 1: SEO-Praxisbuch

Nach der Anmeldung bei der Webmasters Fernakademie Anfang November 2018 ging es auch schon los. Ich erhielt meine Lernhefte und startete mit dem SEO-Praxisbuch.

Zu Beginn beschäftigt sich das Buch mit der Geschichte und Entwicklung von Suchmaschinen. Dabei wird erklärt, warum Google heute den Markt dominiert und welche Rolle andere Suchmaschinen wie Bing, Yahoo, Yandex oder Baidu spielen.

Anschließend folgt ein tiefer Einblick in den technischen Aufbau von Suchmaschinen. Hier lernte ich, wie Webcrawler arbeiten, wie Suchmaschinen Webseiten erfassen, analysieren und indexieren und welche Rolle der sogenannte Scheduler spielt.

Die Suchergebnisseite und das Ranking verstehen

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Google-Suchergebnisseite. Dabei geht es nicht nur um die klassischen organischen Suchergebnisse, sondern auch um Google Ads, Google Shopping, Knowledge Graphen, Rich Results und die bekannten Answer Boxes.

Besonders spannend war für mich das Kapitel über das Ranking. Dort wird erklärt, wie Google ursprünglich mit dem berühmten PageRank-Algorithmus gearbeitet hat und wie sich die Suchmaschine im Laufe der Jahre weiterentwickelt hat. Themen wie TrustRank, Panda, Penguin, Hummingbird und RankBrain zeigen eindrucksvoll, wie komplex moderne Suchmaschinen mittlerweile geworden sind.

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Die wichtigsten Rankingsignale

Einen großen Teil des Lernstoffs nehmen die Rankingsignale ein. Hier wird detailliert beschrieben, welche Faktoren Google zur Bewertung einer Website heranzieht.

Dazu gehören unter anderem:

  • Content-Qualität
  • Keywords
  • HTML-Struktur
  • Ladegeschwindigkeit
  • Mobile Optimierung
  • interne Verlinkung
  • Backlinks
  • Domain-Signale
  • Nutzersignale
  • Marken-Signale
  • soziale Signale

SEO als strukturierter Prozess

Ein weiteres wichtiges Kapitel beschäftigt sich mit dem eigentlichen SEO-Prozess. Suchmaschinenoptimierung ist kein einmaliges Projekt, sondern ein fortlaufender Prozess.

Dabei werden verschiedene Ziele definiert:

  • strategische SEO-Ziele
  • wirtschaftliche Ziele
  • Projektziele
  • Messgrößen zur Erfolgskontrolle

Dieses Kapitel hat mir verdeutlicht, wie wichtig eine klare Planung und Zielsetzung bei SEO-Projekten ist. Ohne konkrete Ziele lässt sich der Erfolg von Optimierungsmaßnahmen kaum bewerten.

Keyword-Recherche: Die Grundlage jeder Optimierung

Einen besonders hohen Stellenwert nimmt die Keyword-Recherche ein. Das Buch erklärt ausführlich, wie Keywords recherchiert, bewertet und priorisiert werden.

Dabei werden verschiedene Methoden vorgestellt:

  • Brainstorming
  • Kundenbefragungen
  • Wettbewerbsanalysen
  • Google Keyword Planner
  • Google Trends
  • alternative Keyword-Tools

Auch die Bedeutung der Suchintention wird ausführlich behandelt. Denn hinter jedem Suchbegriff steckt eine bestimmte Absicht. Nutzer möchten Informationen finden, Produkte kaufen, Websites besuchen oder lokale Angebote entdecken.

Content als zentraler Erfolgsfaktor

Im Bereich Content wird deutlich, warum hochwertige Inhalte heute wichtiger sind als jemals zuvor.

Das Buch behandelt unter anderem:

  • Content-Qualität
  • Relevanz von Inhalten
  • Textoptimierung
  • WDF*IDF
  • Bilder
  • Videos
  • PDF-Dokumente
  • RankBrain und semantische Suche

Besonders interessant fand ich die Entwicklung weg von der klassischen Keyword-Dichte hin zu einer natürlichen, thematisch umfassenden Abdeckung eines Themas.

Technische SEO und Webseitenoptimierung

Ein weiterer großer Bereich beschäftigt sich mit der technischen Optimierung von Webseiten.

Dazu gehören:

  • HTML-Struktur
  • Meta-Tags
  • Bildoptimierung
  • CSS- und JavaScript-Dateien
  • Mobile Optimierung
  • Responsive Design
  • Accelerated Mobile Pages (AMP)
  • Progressive Web Apps (PWA)

Site, Server und Domain

Auch die technische Infrastruktur hinter einer Website wird ausführlich behandelt.

Hier lernte ich unter anderem:

  • den Einfluss von Domainnamen
  • die optimale Seitenstruktur
  • den Umgang mit Duplicate Content
  • Ladezeitenoptimierung
  • HTTPS
  • HTTP/2
  • robots.txt

Diese Themen zeigen, dass erfolgreiche Suchmaschinenoptimierung nicht nur auf der Website selbst stattfindet, sondern auch von der technischen Umgebung abhängt.

Backlinks: Nach wie vor ein wichtiger Rankingfaktor

Eines der umfangreichsten Kapitel widmet sich dem Thema Backlinks.

Dabei werden behandelt:

  • Backlink-Analysen
  • Linkprofile
  • Linkbuilding-Strategien
  • Gastartikel
  • Wettbewerbsanalysen
  • Linktexte
  • Authority Links
  • schädliche Backlinks

Besonders interessant war die Erkenntnis, dass Qualität deutlich wichtiger ist als Quantität. Ein hochwertiger Link von einer vertrauenswürdigen Website kann deutlich wertvoller sein als zahlreiche minderwertige Verlinkungen.

Local SEO und Shop SEO

Neben klassischen Websites behandelt das Buch auch spezielle Bereiche wie Local SEO und Shop SEO.

Hier geht es unter anderem um:

  • lokale Suchanfragen
  • Google My Business
  • lokale Rankingsignale
  • Google Shopping
  • SEO für Onlineshops
  • technische Optimierungen für Shops

Gerade für Unternehmen mit regionalem Fokus sind diese Themen von großer Bedeutung.

Erfolgskontrolle und SEO-Analyse

SEO endet nicht mit der Veröffentlichung einer Website. Deshalb beschäftigt sich das Buch auch ausführlich mit der Erfolgskontrolle.

Dazu gehören:

  • Ranking-Kontrollen
  • Sichtbarkeitsindizes
  • Keyword-Monitoring
  • Analysewerkzeuge
  • SEO-Audits

Denn nur wer seine Ergebnisse regelmäßig überprüft, kann Optimierungen gezielt weiterentwickeln.

Am Ende habe ich eine Arbeit zu einer Einsendeaufgabe geschrieben und eingereicht. Der erste Teil meiner SEO-Weiterbildung war geschafft.

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Teil 2: Erfolgreich werben mit Google Ads

Jetzt war ich beim zweiten Teil des SEO-Fernlerngangs angelangt und hier ging es um Google Ads. Ein sehr wichtiges Thema, mit dem ich mich bisher beschäftigt habe, aber freute, jetzt endlich gründlich zu lernen, wie Google Ads funktionieren und in der Praxis angewendet werden.

Bereits zu Beginn des Lernstoffs werden die Grundlagen der Online-Werbung erläutert. Dabei lernte ich, welche Vorteile digitale Werbekanäle gegenüber klassischen Werbeformen bieten und warum Online-Werbung heute für Unternehmen nahezu unverzichtbar geworden ist. Themen wie Suchmaschinenwerbung, Display-Werbung, Zielgruppenansprache sowie das bekannte AIDA-Modell verdeutlichen, wie Nutzer im Internet mit Werbung interagieren und welche Rolle verschiedene Marketingkanäle entlang der Customer Journey spielen. Besonders interessant war für mich die Erkenntnis, wie unterschiedlich Nutzer in den Phasen Aufmerksamkeit, Interesse, Kaufentscheidung und Kundenbindung angesprochen werden können.

Im zweiten großen Themenblock beschäftigte ich mich intensiv mit der Suchmaschinenwerbung (SEA). Dort wird erklärt, wie Google die Werbewelt verändert hat und warum das Pay-per-Click-Modell bis heute das Fundament vieler Online-Marketing-Kampagnen bildet. Gleichzeitig lernte ich den Aufbau moderner Suchergebnisseiten kennen. Dabei wurden die Unterschiede zwischen organischen Suchergebnissen, bezahlten Anzeigen, Google Shopping-Ergebnissen, dem Knowledge Graph sowie lokalen Suchergebnissen erläutert. Dieses Wissen hilft dabei, besser zu verstehen, an welchen Stellen Anzeigen überhaupt erscheinen können und wie stark die Sichtbarkeit von der Platzierung innerhalb der Suchergebnisse abhängt.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Aufbau eines Google-Ads-Kontos. Hier lernte ich die verschiedenen Ebenen kennen, vom Konto über Kampagnen bis hin zu Anzeigengruppen und Keywords. Gleichzeitig wurde vermittelt, wie eine sinnvolle Kontostruktur aufgebaut wird und welche Bedeutung die Auswahl der richtigen Keywords besitzt. Dabei beschäftigte ich mich ausführlich mit Keyword-Optionen wie „weitgehend passend“, „passende Wortgruppe“, „genau passend“ und den auszuschließenden Keywords. Diese Grundlagen sind entscheidend, um spätere Kampagnen effizient und zielgerichtet steuern zu können.

Besonders praxisnah war die Erstellung der ersten Google-Ads-Kampagne. Schritt für Schritt wurden sämtliche Einstellungen erklärt, von der Auswahl des Kampagnentyps über die Zielgruppendefinition bis hin zur Budgetplanung und Gebotsstrategie. Gleichzeitig lernte ich, wie erfolgreiche Anzeigen aufgebaut werden und welche Elemente notwendig sind, um Nutzer zum Klicken zu bewegen. Dadurch wurde deutlich, dass erfolgreiche Suchmaschinenwerbung weit mehr ist als das bloße Schalten einiger Anzeigen. Vielmehr handelt es sich um einen strukturierten Prozess, bei dem jede Einstellung Einfluss auf die spätere Performance hat.

Im weiteren Verlauf des Lernstoffs beschäftigte ich mich intensiv mit der Benutzeroberfläche von Google Ads. Dabei lernte ich die verschiedenen Übersichten, Berichte und Einstellungsmöglichkeiten kennen. Ebenso wurde der Google Ads Editor behandelt, ein Werkzeug zur effizienteren Verwaltung größerer Kampagnen. Dieses Kapitel half mir dabei, die praktische Arbeit innerhalb der Plattform besser zu verstehen und die zahlreichen Funktionen gezielt einzuordnen.

Ein besonders wichtiger Themenbereich war die Keyword-Recherche und die Erweiterung bestehender Keyword-Listen. Hier wurde gezeigt, wie der Google Keyword-Planer genutzt wird, um neue Suchbegriffe zu finden, Suchvolumen zu analysieren und Wettbewerbssituationen besser einzuschätzen. Darüber hinaus lernte ich, wie Wettbewerber analysiert und deren Potenziale für die eigene Kampagnenplanung genutzt werden können.

Einen großen Teil des Buches nimmt die Optimierung von Google-Ads-Kampagnen ein. Hier wurden die Mechanismen der Google-Auktion erläutert sowie die Bedeutung von Relevanz und Qualitätsfaktor. Besonders ausführlich behandelt wurden die verschiedenen Anzeigenerweiterungen, darunter Sitelinks, Zusatzinformationen, Snippets, Anruf-, Standort-, Preis- und Angebotserweiterungen. Diese Erweiterungen sorgen dafür, dass Anzeigen mehr Platz in den Suchergebnissen einnehmen und zusätzliche Informationen für potenzielle Kunden bereitstellen. Gleichzeitig lernte ich, wie Gebote kalkuliert, Budgets festgelegt und Kampagnen wirtschaftlich optimiert werden können.

Ein weiterer wichtiger Abschnitt beschäftigte sich mit dem Conversion-Tracking. Dort wurde erklärt, wie Google Ads mit Google Analytics verbunden wird und wie sich Conversions auf Websites, in Apps oder durch Anrufe messen lassen. Dadurch wird sichtbar, welche Kampagnen tatsächlich Ergebnisse liefern und welche Maßnahmen optimiert werden müssen. Die Erfolgsmessung gehört schließlich zu den wichtigsten Aufgaben im Online-Marketing, da nur messbare Ergebnisse eine fundierte Bewertung von Werbekampagnen ermöglichen.

Für Betreiber von Onlineshops war insbesondere das Kapitel über Google Shopping interessant. Hier lernte ich, wie Produktanzeigen in den Suchergebnissen erscheinen, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen und wie Shopping-Kampagnen eingerichtet werden. Gerade im E-Commerce spielen Shopping-Anzeigen eine zentrale Rolle, da sie Produkte direkt mit Bild, Preis und Anbieter präsentieren und dadurch besonders aufmerksamkeitsstark sind.

Den Abschluss des Buches bildet das Thema Display-Werbung. Hier wird erläutert, wie Banner- und Grafikwerbung innerhalb des Google Displaynetzwerks funktioniert. Dabei lernte ich verschiedene Anzeigenformate, Ausrichtungsoptionen und Strategien kennen, um Nutzer außerhalb der Suchmaschine zu erreichen. Ebenso wurden die Vor- und Nachteile von Display-Kampagnen sowie bewährte Vorgehensweisen für deren Planung und Optimierung behandelt. Dadurch wurde deutlich, wie sich Suchmaschinenwerbung und Display-Werbung sinnvoll miteinander kombinieren lassen, um sowohl Reichweite als auch Conversions zu steigern.

Am Ende gab es wieder eine Einsendeaufgabe. Ich sollte eine Anzeigengruppe in Google Ads erstellen. In dieser Aufgabe sollte ich eine Keyword-Recherche im Keyword-Planer durchführen und zwei Keywords aussuchen.

Anschließend habe ich die Leistungsprognose des Keyword-Planers genutzt, um den maximalen CPC für die Keywords zu bestimmen, um einen positiven ROAS zu erhalten.

Teil 3: Google Analytics

Es war mittlerweile Januar 2019 und ich gelangte beim letzten Praxisbuch der SEO-Weiterbildung. Ich hatte in den letzten Wochen viel gelernt und freute mich, dass ich den Fernlehrgang bald abschließen würde.

Zu Beginn des Praxisbuchs beschäftigte ich mich mit den grundlegenden Prinzipien der Webanalyse. Dabei lernte ich, was unter Webanalyse zu verstehen ist, welche Ziele damit verfolgt werden und wie Unternehmen die gewonnenen Daten nutzen können, um ihre Websites, Onlineshops und Marketingmaßnahmen zu optimieren. Außerdem wurden Themen wie Erfolgskontrolle, Potenzialanalysen, Data Mining sowie die Aufgaben eines professionellen Webanalysten behandelt. Dadurch entwickelte ich ein grundlegendes Verständnis dafür, warum datenbasierte Entscheidungen im Online-Marketing heute unverzichtbar sind.

Im nächsten Abschnitt setzte ich mich intensiv mit den datenschutzrechtlichen Anforderungen auseinander. Hier standen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die rechtssichere Nutzung von Webanalyse-Systemen sowie die Bedeutung personenbezogener Daten im Mittelpunkt. Besonders wichtig war das Verständnis der IP-Anonymisierung und der rechtlichen Rahmenbedingungen beim Einsatz von Tracking-Technologien. Dieses Wissen bildet die Grundlage für einen datenschutzkonformen Einsatz von Google Analytics.

Anschließend lernte ich die technischen Grundlagen der Datenerfassung kennen. Dabei wurden klassische Verfahren wie die Analyse von Server-Logfiles sowie moderne Trackingmethoden auf Basis von Zählpixeln erklärt. Ebenso beschäftigte ich mich mit Verfahren zur Reichweitenmessung im Internet und mit der Rolle von Cookies. Durch diese Kapitel wurde deutlich, wie Besucherdaten überhaupt entstehen und welche technischen Mechanismen hinter modernen Analysewerkzeugen stehen.

Ein weiterer wichtiger Lernabschnitt behandelte den datenschutzkonformen Einsatz von Google Analytics gemäß DSGVO. Hier lernte ich, welche Maßnahmen notwendig sind, um Google Analytics rechtssicher einzusetzen. Dazu gehören unter anderem die Anpassung der Datenschutzerklärung, die IP-Anonymisierung sowie weitere technische und organisatorische Voraussetzungen für den rechtskonformen Betrieb.

Nachdem die Grundlagen geschaffen waren, begann die praktische Arbeit mit Google Analytics. Zunächst beschäftigte ich mich mit der Einrichtung eines Google-Analytics-Kontos, der Struktur von Konten, Properties und Datenansichten sowie der Implementierung des Tracking-Codes auf einer Website. Außerdem lernte ich Methoden zur Überprüfung der korrekten Tracking-Integration kennen, um sicherzustellen, dass alle Daten zuverlässig erfasst werden.

Im weiteren Verlauf des Buches erfolgte der Einstieg in die Benutzeroberfläche von Google Analytics. Hier wurden die Standardberichte und die spezielle Nomenklatur des Systems erklärt. Dadurch lernte ich, die verschiedenen Kennzahlen, Dimensionen und Berichtsstrukturen richtig zu interpretieren und die gewonnenen Daten sinnvoll einzuordnen.

Ein eigenes Kapitel widmete sich dem Echtzeitbereich von Google Analytics. Dort lernte ich, wie aktuelle Besucheraktivitäten in Echtzeit verfolgt werden können und welche Möglichkeiten sich daraus für die Überwachung von Kampagnen, Website-Änderungen oder technischen Tests ergeben.

Besonders umfangreich war die Beschäftigung mit dem Zielgruppenbereich. Hier analysierte ich Besucherzahlen, Nutzerverhalten, Zielgruppenmerkmale und den sogenannten User Explorer. Darüber hinaus lernte ich verschiedene Vergleichsmöglichkeiten kennen, um unterschiedliche Besuchersegmente und Kennzahlen miteinander zu vergleichen und daraus Optimierungspotenziale abzuleiten.

Im Bereich „Acquisition“ lag der Schwerpunkt auf der Herkunft der Besucher. Dabei untersuchte ich verschiedene Traffic-Quellen wie Suchmaschinen, soziale Netzwerke oder direkte Zugriffe. Gleichzeitig lernte ich, wie Kanäle analysiert und besonders erfolgreiche Zielseiten identifiziert werden können. Diese Kenntnisse sind essenziell, um den Erfolg von Marketingmaßnahmen objektiv bewerten zu können.

Ein weiterer wichtiger Lernschritt war die Einrichtung von Zielvorhaben, den sogenannten Goals. Hier lernte ich, wie Conversions definiert, eingerichtet und getestet werden. Dadurch wurde deutlich, wie Unternehmen konkrete Geschäftsziele messbar machen und den Erfolg ihrer Website anhand objektiver Kennzahlen überwachen können.

Im Bereich „Behaviour“ analysierte ich das Verhalten der Besucher auf einer Website. Dazu gehörten die Auswertung von Seiteninhalten, Besucherströmen und Ladezeiten. Diese Daten liefern wichtige Hinweise auf mögliche Schwachstellen, Optimierungspotenziale und die Benutzerfreundlichkeit einer Website.

Darauf aufbauend beschäftigte ich mich intensiv mit dem Event-Tracking. Hier lernte ich, wie Interaktionen wie Klicks, Downloads oder Formularnutzungen erfasst und ausgewertet werden können. Zusätzlich wurde gezeigt, wie Events als Ziele definiert werden können, um komplexere Nutzeraktionen messbar zu machen.

Zum Abschluss behandelte ich den Bereich „Conversions“. Hier standen Conversion-Funnels, Multi-Channel-Funnels und verschiedene Berichte zur Zielerreichung im Mittelpunkt. Besonders interessant war die Analyse kompletter Nutzerwege vom ersten Websitebesuch bis zum Abschluss einer gewünschten Aktion. Dadurch wird sichtbar, an welchen Stellen Besucher abspringen und welche Marketingkanäle tatsächlich zum Erfolg beitragen.

Am Ende habe ich wieder eine Einsendeaufgabe eingereicht, die gleichzeitig als Abschlussarbeit gewertet wurde. In dieser Arbeit habe ich Google Analytics und das GA-Tracking auf einer Demo-Website eingerichtet.

Ende und Abschluss

Ende Januar 2019 habe ich die Abschlussarbeit eingereicht und Anfang Februar habe ich mein Lehrgangszeugnis erhalten. Jetzt war ich Zertifizierter SEM-Manager & Webanalyst. Im Fernlehrgang, der von der Staatlichen Zentralstelle für Fernunterricht zugelassen ist, habe ich in den letzten drei Monaten eine Menge gelernt und praktisch anwenden können. Der Lehrgang war für mich ein voller Erfolg, sodass ich den Lehrgangsträger, die Webmasters Fernakademie jederzeit weiterempfehlen kann. Die Dozentinnen und Dozenten standen jederzeit mit Rat und Tat zur Seite und haben mich unterstützt.

Abschlusszeugnis

Meine SEO-Weiterbildung – Fazit

Meine erste Weiterbildung und Qualifizierung im digitalen Bereich bildet für mich eine wichtige Grundlage für meine weitere Entwicklung im Bereich Webdesign, Online-Marketing und digitale Strategien. Sie ergänzt mein bereits vorhandenes Wissen in den Bereichen WordPress, Webentwicklung und Content-Erstellung und hilft mir dabei, Websites nicht nur optisch ansprechend zu gestalten, sondern sie auch sichtbar, messbar und erfolgreich zu machen. Gerade in einer Zeit, in der sich Suchmaschinen, Künstliche Intelligenz und digitale Marketingkanäle ständig weiterentwickeln, sind fundierte Grundlagen wichtiger denn je. Die SEO-Weiterbildung hat mir genau dieses Fundament vermittelt und bildet einen wichtigen Baustein auf meinem Weg zu einem umfassenden Verständnis moderner Web- und Marketingtechnologien.

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Sladjan Lazic

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