Wie erstelle ich eine Seite in WordPress? Schritt-für-Schritt-Anleitung 🚀

WordPress ermöglicht es dir, auch ohne Programmierkenntnisse professionelle und ansprechende Webseiten zu erstellen. Dank des übersichtlichen Block-Editors kannst du Texte, Bilder, Videos, Buttons und weitere Elemente flexibel miteinander kombinieren. So entstehen beispielsweise eine Startseite, eine Über-uns-Seite oder eine Kontaktseite mit wenigen Handgriffen. Gerade für Einsteiger kann der WordPress-Administrationsbereich zunächst etwas ungewohnt wirken. Die grundlegenden Schritte sind jedoch schnell gelernt. In diesem Blogartikel erfährst du Schritt für Schritt, wie du eine neue Seite anlegst, mit Inhalten gestaltest, wichtige Einstellungen vornimmst und die fertige Seite veröffentlichst.

Inhalt einer Seite in WordPress

Was ist eine WordPress-Seite?

Seiten eignen sich für Inhalte, die dauerhaft relevant bleiben. Typische Beispiele sind:

  • Startseite
  • Über-uns-Seite
  • Leistungsübersicht
  • Kontaktseite
  • Impressum
  • Datenschutzerklärung

Im Unterschied dazu werden Beiträge meistens für aktuelle und regelmäßig erscheinende Inhalte wie Nachrichten oder Blogartikel verwendet.

Nachfolgend erstellen wir eine Seite in WordPress.

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1. Im WordPress-Dashboard anmelden

Öffne zunächst den Administrationsbereich deiner Website. Diesen erreichst du normalerweise über:

https://deine-domain.de/wp-admin.php

Melde dich dort mit deinem Benutzernamen oder deiner E-Mail-Adresse und deinem Passwort an.

2. Eine neue Seite anlegen

Wähle im linken Menü den Punkt „Seiten“ und anschließend „Neue Seite hinzufügen“.

Neue Seite hinzufügen

WordPress öffnet nun den Block-Editor, der auch Gutenberg-Editor genannt wird. Hier kannst du den Inhalt deiner Seite aus unterschiedlichen Elementen zusammensetzen.

3. Seitentitel eingeben

Trage im oberen Bereich einen aussagekräftigen Titel ein, beispielsweise:

  • Über uns
  • Unsere Leistungen
  • Kontakt
  • Häufig gestellte Fragen

Der Titel wird meistens als Hauptüberschrift auf der veröffentlichten Seite angezeigt. Abhängig von deinem Theme kann er außerdem automatisch für die URL verwendet werden.

Aus „Unsere Leistungen“ könnte beispielsweise folgende Adresse entstehen:

https://deine-domain.de/unsere-leistungen

4. Inhalte mit Blöcken gestalten

Der WordPress-Editor arbeitet mit Blöcken. Jeder Absatz, jedes Bild und jede Überschrift ist ein eigener Block.

Klicke auf das Plus-Symbol, um einen neuen Block einzufügen. Zu den wichtigsten Blocktypen gehören:

  • Absatz
  • Überschrift
  • Bild
  • Liste
  • Button
  • Galerie
  • Tabelle
  • Spalten
  • Video
Blöcke im Editor

Mit dem Schrägstrich kannst du Blöcke besonders schnell hinzufügen. Gib zum Beispiel /bild oder /überschrift ein und wähle den gewünschten Block aus.

Tipps für eine übersichtliche Gestaltung

Unterteile längere Texte durch aussagekräftige Zwischenüberschriften. Nutze kurze Absätze, Listen und Bilder, damit Besucher den Inhalt schnell erfassen können.

Buttons sollten eine klare Handlungsaufforderung enthalten, beispielsweise „Jetzt Kontakt aufnehmen“ oder „Angebot anfordern“.

5. Bilder hinzufügen und optimieren

Füge einen Bild-Block ein und lade eine Datei hoch oder wähle ein vorhandenes Bild aus der Mediathek.

Bilder einfügen

Achte dabei auf folgende Punkte:

  • Verwende scharfe und thematisch passende Bilder.
  • Komprimiere große Dateien vor dem Hochladen.
  • Nutze moderne Formate wie WebP, wenn möglich.
  • Ergänze einen beschreibenden Alternativtext.
  • Verwende verständliche Dateinamen wie wordpress-seite-erstellen.webp.

Der Alternativtext verbessert die Barrierefreiheit und hilft Suchmaschinen dabei, den Bildinhalt zu verstehen.

6. Seiteneinstellungen festlegen

In der rechten Seitenleiste findest du zusätzliche Einstellungen. Falls die Seitenleiste nicht sichtbar ist, kannst du sie über das entsprechende Symbol oben rechts einblenden.

Seiteneinstellungen

Je nach WordPress-Version und verwendetem Theme kannst du dort unter anderem folgende Eigenschaften festlegen:

URL

Überprüfe den automatisch erzeugten Permalink. Eine gute URL ist kurz, verständlich und enthält das zentrale Thema der Seite.

Gut:

deine-domain.de/webdesign/

Weniger gut:

deine-domain.de/seite-123-neue-version/

Beitragsbild

Das Beitragsbild kann in Übersichten, Suchergebnissen oder beim Teilen in sozialen Netzwerken angezeigt werden. Ob und an welcher Stelle es auf der Seite erscheint, hängt vom Theme ab.

Übergeordnete Seite

Du kannst Seiten hierarchisch strukturieren. Die Seite „Webdesign“ könnte beispielsweise der übergeordneten Seite „Leistungen“ zugeordnet werden.

Template

Einige Themes stellen unterschiedliche Vorlagen bereit, etwa eine Darstellung ohne Seitenleiste oder eine Vorlage über die gesamte Bildschirmbreite.

7. Seite in der Vorschau prüfen

Klicke vor der Veröffentlichung auf „Vorschau“. Kontrolliere die Seite sowohl in der Desktop- als auch in der Tablet- und Mobilansicht.

Achte besonders auf:

  • Rechtschreibfehler
  • verständliche Überschriften
  • korrekte Links
  • lesbare Schriftgrößen
  • richtig zugeschnittene Bilder
  • ausreichend große Schaltflächen
  • eine übersichtliche Darstellung auf Smartphones

Die mobile Ansicht ist besonders wichtig, da viele Besucher Websites über ihr Smartphone aufrufen.

8. Seite veröffentlichen

Wenn du mit dem Ergebnis zufrieden bist, klicke auf „Veröffentlichen“. WordPress verlangt normalerweise eine zweite Bestätigung. Anschließend ist die Seite öffentlich erreichbar.

Du möchtest die Seite erst später freischalten? Dann kannst du ein Veröffentlichungsdatum festlegen. Alternativ speicherst du sie als Entwurf, bis sie vollständig fertiggestellt ist.

9. Seite zum Menü hinzufügen

Eine veröffentlichte Seite erscheint nicht immer automatisch im Navigationsmenü.

Bei klassischen Themes findest du die Menüverwaltung häufig unter „Design“ und „Menüs“. Wähle dort die neue Seite aus, füge sie dem gewünschten Menü hinzu und speichere die Änderungen.

Bei Block-Themes bearbeitest du die Navigation in der Regel über „Design“ und „Editor“. Öffne den Navigationsbereich, ergänze die Seite und speichere die Website.

Überprüfe danach, ob der neue Menüpunkt auf dem Desktop und auf mobilen Geräten korrekt angezeigt wird.

10. Seite für Suchmaschinen optimieren

Eine gute WordPress-Seite sollte nicht nur ansprechend aussehen, sondern auch leicht gefunden werden können.

Beachte dafür einige grundlegende SEO-Regeln:

  • Verwende das wichtigste Suchwort im Seitentitel.
  • Formuliere eine klare Hauptüberschrift.
  • Strukturiere den Inhalt mit passenden Zwischenüberschriften.
  • Schreibe hilfreiche Inhalte für deine Zielgruppe.
  • Verlinke auf relevante Unterseiten.
  • Ergänze einen aussagekräftigen SEO-Titel und eine Meta-Beschreibung.
  • Optimiere Bilder und Ladezeiten.
  • Vermeide doppelte oder sehr ähnliche Inhalte.

SEO-Erweiterungen können dich bei der Optimierung unterstützen. Sie ersetzen jedoch keine hilfreichen, gut strukturierten Inhalte.

Häufige Fehler beim Erstellen einer WordPress-Seite

Änderungen nicht speichern

Kontrolliere nach der Bearbeitung, ob du auf „Speichern“ beziehungsweise „Aktualisieren“ geklickt hast.

Zu lange Textblöcke verwenden

Große Textwände sind schwer lesbar. Teile Inhalte in kurze Absätze und sinnvolle Abschnitte auf.

Überschriften nur zur optischen Gestaltung einsetzen

Überschriften sollten die inhaltliche Struktur wiedergeben. Die Hauptüberschrift ist normalerweise die H1. Unterabschnitte werden anschließend mit H2- und bei Bedarf mit H3-Überschriften gegliedert.

Seite nicht in die Navigation aufnehmen

Eine veröffentlichte Seite ist zwar erreichbar, wird ohne interne Verlinkung oder Menüeintrag aber möglicherweise kaum gefunden.

Mobile Darstellung nicht prüfen

Ein Layout, das auf einem großen Bildschirm gut aussieht, kann auf dem Smartphone unübersichtlich sein. Prüfe deshalb immer mehrere Bildschirmgrößen.

Wie erstelle ich eine Seite in WordPress? – Fazit

Eine Seite in WordPress zu erstellen ist unkompliziert: Du legst sie im Dashboard an, ergänzt Inhalte über Blöcke, prüfst die Einstellungen und veröffentlichst sie anschließend. Danach solltest du die Seite noch in die Navigation aufnehmen und ihre Darstellung auf unterschiedlichen Geräten kontrollieren. Mit einer verständlichen Struktur, optimierten Bildern und nützlichen Inhalten schaffst du eine solide Grundlage für eine professionelle und suchmaschinenfreundliche Website.

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Sladjan Lazic

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